Kool Savas

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Kool Savas, am 10. Februar 1975 als Sava? Yurderi in Aachen geboren und in Berlin aufgewachsen, ist ein deutscher Rapper und Hip-Hopper. Seit den 1990er-Jahren aktiv, gilt er heute als einer der populärsten und einflussreichsten Rap-Musiker in Deutschland. Kool Savas stammt aus einer politisch sehr aktiven türkischen Familie, so dass auch er selbst schon als Teenager an Demonstrationen gegen Rechtsradikalismus und Abschiebungen teilnahm. Musikalisch wurde er anfangs vor allem vom amerikanischen Hip-Hop beeinflusst. Sein Künstlername nimmt seinen bürgerlichen Vorname, Sava?, türkisch für „Krieg“, auf und bedeutet daher so viel wie „Kalter Krieg“. Dazu passt, dass Kool Savas musikalisch immer wieder alles auf eine Karte gesetzt hat. Sein musikalischer Durchbruch kam 2002 mit dem Debütalbum „Der beste Tag meines Lebens“. Savas tritt offen für seine Überzeugungen ein, etwa für Vegetarismus und Tierschutz – er ist Unterstützer der Tierrechtsorganisation PETA – oder gegen Rassismus. Vor allem aber wurde er durch seinen Battle-Rap bekannt. In den Jahren 2004 und 2005 griff er mit den Tracks „Die Abrechnung“ und „Das Urteil“ zum Beispiel Eko Fresh, Bushido, Fler, Sido und MC Rene an. Mit den Alben „Tot oder lebendig“ (2007) und „Aura“ (2011) gelang ihm die Etablierung im deutschen Musikgeschäft. „Aura“ stieg gleich auf Platz 1 der deutschen Charts ein und wurde sein bis dahin größter kommerzieller Erfolg. Daran schlossen sich eine Tour und ein Konzert mit befreundeten Rappern unter dem Titel „Kool Savas und die Liga der außergewöhnlichen Mcees“ an. Aufgrund seiner Popularität ist es nicht ganz einfach, ein Karte für ein Konzert von Kool Savas zu bekommen; seine Tourneen sind regelmäßig schnell ausverkauft. Für seinen Erfolg sprechen neben einigen Goldenen Schallplatten auch Auszeichnungen wie der VIVA Comet und einige Nominierungen für den Echo. Gemeinsam mit Xavier Naidoo unter dem Namen Xavas gelang Kool Savas außerdem im Jahr 2012 mit dem Song „Schau nicht mehr zurück“ der Sieg beim Bundesvision Song Contest. Das entsprechende Album „Gespaltene Persönlichkeit“ und eine Tour mit vier Konzerten wurden ebenfalls große Erfolge.